Mit Augmented Reality in die Zukunft

Mit Augmented Reality in die Zukunft

Optima präsentiert neues Konzept mit Messe-App

Auf der „Index14“, eine der führenden Messen für Papierhygieneartikel, stellte das Verpackungsunternehmen Optima im April seinen Kunden das nächste Level hinsichtlich Produktivität vor. Das Konzept des „Engineering 4.0“ wurde unter dem Motto Zukunftsvisionen präsentiert, welches prädestiniert ist für die Technologie der Verschmelzung von Realität und Virtualität – Augmented Reality.

Hierfür entwickelte Stoll von Gáti zunächst eine interaktive Messeeinladung, mit der die Besucher bereits einen Vorgeschmack auf das Thema des diesjährigen Optima-Standes erfahren konnten. Diese zeigt anhand von AR die Verpackungslinie OS1 in Miniaturausgabe, die die Besucher als 1:1 Rendering auf der Messe erwartete. Am Rendering selbst waren drei Marker angebracht, die ihrerseits eine „Story“ über die Linie erzählten. So ist es mit Hilfe der AR-App möglich, direkt an der Maschine einen Ersatzteilkatalog mit Details zu den Einzelteilen aufzurufen oder eine Ferndiagnose an vergleichbaren Maschinen weltweit vorzunehmen. Der dritte Marker veranlasst das Empfangen einer Mail mit einem detaillierten Störungsprotokoll. Highlight der App ist die Erkennung von Einzelteilen, die Auskunft über ihren Status, benötigte Ersatzteile und Lieferungsdetails geben. Anwender können so im Falle eines notwendigen Austauschs direkt erkennen, an welche Stelle die neue Komponente eingebaut werden muss. Eine Einbauanleitung als Animation oder Realfilm sowie weitere Informationen werden durch Scannen des neuen Bauteils ebenfalls angezeigt. Heute finden das Rendering und die AR-App im Schulungszentrum von Optima seine Verwendung. 2020 sollen sich die ersten Maschinen gänzlich selbständig überwachen können.

Was bei der Einladung für den Wow-Effekt sorgte, zeigt an der Maschine sein volles Potenzial. Je nach AR-Marker führt die App unterschiedlichste Aktionen aus, vom eMail-Versand bis hin zur Ferndiagnose.